Lauftreff TV Ottweiler

Rodgau Ultramarathon
  

 

 

Achim und die Pacemaker

oder: das Karnickel war Schuld...

 

Zuallererst: Achim Ritter hat beim samstäglichen Rodgau-Ultramarathon seinen ersten Ultra über 50 km erfolgreich bestritten und blieb auf Anhieb unter der 5-Stunden-Marke. Super Leistung!

Carsten Buschlinger und ich waren ebenfalls mit von der Partie. Carsten trat gleich als Begleitläufer auf, für einen netten langsamen Trainingslauf und zur Unterstützung seiner beiden Mitläufer. Eigentlich wollte er unterwegs ein Buch lesen bei dem Schnoddertempo (aus Carstens Sicht), wurde aber durch unser Gemeckere und Gestöhne über das hohe Tempo (aus Achims und meiner Sicht) davon abgehalten.

Ich selbst war ebenfalls angetreten um die magische Marke von 5 Stunden zu knacken, hatte aber die Rechnung ohne den Wirt (oder ohne den Magen)gemacht.... Am Vorabend war ich nämlich zum Essen eingeladen. Es gab lecker Kaninchen (an dieser Stelle von Carsten ein: Wie kannst Du nur!!!), welches von vielerlei Gemüse begleitet wurde und super gemundet hatte. Allerdings stellten sich in Folge gewisse Unstimmigkeiten zwischen dem Kaninchen und meinem Verdauungstrakt ein, so dass ich schon in der Nacht vor dem Wettkampf gestöhnt habe, und das ohne noch einen Meter gelaufen zu sein.

Es kam wie zu erwarten: bis Kilometer 36 hab ich mit den zwei Recken mitgehalten, dann gewann das Karnickel das Match und ich musste aufgeben und die Jungs ziehen lassen. Bis dahin hatten wir gut 2 Minuten auf die 5 Stunden rausgelaufen und Achim und Carsten gelang es auch, diesen Zeitvorteil bis ins Ziel hinein zu halten. Hut ab!

Die Bilder vom strahlenden „Sieger“ und seinem Pacemaker folgen noch, sobald sie online sind.

Bilder von meiner Wenigkeit, gebückt gehend in der Nähe der Dixie-Toiletten... das braucht kein Mensch!

Und für Carsten schon mal ein: Toi toi toi für seinen im März geplanten schnellen 50er in Pfungstadt, ganz frei ohne Bremsklötze links und rechts..

Spaß gemacht hat es auf jeden Fall (vor allem Achim!!!!) und vom Regen wurden wir ebenfalls verschont bis zum Ende des Laufs. Dann tat der Himmel erst die Schleusen auf. Danke, Petrus!!

 

Und hier noch die drei Muskeltiere vor dem Start: