Lauftreff TV Ottweiler

Ultra-Trail Uewersauer PDF Drucken E-Mail
  

 

ENDLICH!

 

Endlich mal ein Lauf, bei dem Achim nicht unterfordert war und mit einem mitleidigen "das war ja wohl für Flachlandtiroler!" ins Ziel preschte.... ;-)

Ganz im Gegenteil. Im Vertrauen hat er mir gestanden, dass er auf die letzten beiden langen harten Steigungen gut hätte verzichten können (nebenbei gesagt, Carsten und ich auch!)

 

Aber im Ernst: Für den ersten Ultra-Trail, der neben 50 Kilometern Länge auch noch erklecklich viele Höhenmeter mit Klettern und Rutschen und Schlittern zu bieten hatte, war das eine Spitzenleistung. Chapeau an die Ottweiler Bergziege (ich mein Achim, nicht mich....)!

Der Muskelkater in Folge ist auch spitzenmäßig. Den haben wir uns redlich verdient und ich genieße den meinen gerade im heimischen Bett, dieweil meine Mitstreiter schon wieder am Arbeitsplatz sind ;-)

 

Trotzdem: Das hat sich gelohnt-fand ich zumindest.

 

Achim war super in Form, den mussten Carsten und ich bei Kilometer 25 schon von der Leine lassen. Wir beide sind dann bis Kilometer 38 zusammen über Hügel und Täler und entlang leidlich matschiger Single-Trails getrabt und dann durfte auch ich nochmal eine etwas schnellere Gangart einlegen.

Das war gut so, denn so konnte jeder meist "sein Tempo" laufen. Sich unter Druck an einen anderen dranhängen, das geht bei einem solchen Lauf nicht.

Carsten hat für den ersten Ultra ebenfalls eine super Zeit hingelegt (und das auch noch eigentlich "untrainiert"! Kompliment! ....und bei mir selbst lief es auch nicht schlecht. Ich konnte die Bestzeit von vor 3 Jahren um fast 30 Minuten unterbieten.

 

Alles in allem wirklich schön, wenn auch das Wetter ein wenig besser hätte sein dürfen, denn dieser Trail lebt von wunderschönen spektakulären Ausblicken im Naturpark Obersauer. Die gab es wegen des trüben Wetters und Nebels weniger, dafür aber andere Kurzweil wie an die Strecke kübelnde Staffelläufer, Galloway-Rinder, welche die seltsamen Gestalten (im Galloway-Stil trabend ;-) an der Strecke misstrauisch beäugten und viele gutgelaunte Mitstreiter.

Dazu hatten wir  noch eine kurzweilige, flotte Heimfahrt, welche unser ortskundiger Kutscher mit "magna cum laude" absolvierte. Das "summa cum" mussten wir ihm leider wegen Missachtung und Zerstörung eines Slalompfostens am Streckenrand aberkennen ;-)

Was es auch noch gab war ein Mousepad mit Foto für jeden Trailteilnehmer, damit man auch den Höllentrip nicht so leicht vergisst ;-)))))

 

Carsten, das würde ich mal anhand des glücklichen Gesichtsausdruckes nach dem Trail vermuten, wird im nächsten Jahr bestimmt wieder dabei sein. Und Achim, na, der muss doch seine persönliche Bestzeit noch verbessern, oder?

?

Carsten nach dem ersten Top-Ultra-Lauf.

 

Achim nach 2 Drittel der Strecke noch guter Dinge!

XXXX

ich nach dem Trail auch.....

 

Das Ottweiler Trio auf dem ersten Drittel

 

 

Lisa